Überblick: Dürfen wir vorstellen? Bob. Unser eigener Chatbot, der sie zehn Tage lang durch Ihren fachlichen Alltag begleiten und uns einen Einblick in ihr Handeln und ihren Umgang mit Daten und Digitalisierung geben soll. Bei Bob handelt es sich um ein Tool, welches wir in den Alltag der Fachkräfte mitgeben, um dort Daten zu sammeln, welche wir im Anschluss analysieren können. Dabei setzen wir auf die Technik, die wir inzwischen nahezu alle mit uns herumtragen: Das Smartphone[1]. Der Clou an der Zusammenarbeit mit Bob ist, dass Sie als Fachkräfte das Tempo selbst bestimmen können und wir dank Bob Situationen untersuchen können, die sonst schwerer zugänglich wären[2].

So sieht es in der Zusammenarbeit mit Bob aus

Bob ist auf Interaktion mit Ihnen ausgelegt: Sie öffnen den bereitgestellten Link und geben dort den Pincode (sofern explizit vorhanden. Alternativ lautet der Code 0000, der Sie weiterleiten wird) ein, der Ihnen zugesendet worden ist. Anschließend werden Sie von Bob begrüßt. Mit Ihrem Klick auf den Antwort-Button geht es direkt los. Bob wird Ihnen Fragen stellen, Sie um freiwillige Fotos bitten, manchmal auch nach bestimmten Dateien fragen und hat immer einen Draht zum Forschungsteam, sollte es Nachfragen geben. Die Interaktionen mit Bob sind auf circa 5-10 Minuten pro Tag ausgelegt, um den Aufwand überschaubar zu halten. Insgesamt gibt es 10 Forschungstage – was rechnerisch gleichbedeutend mit zwei Schulwochen ist – sich aber natürlich auch etwas strecken kann, wenn Sie es nicht jeden Tag schaffen sollten, mit Bob ins Gespräch zu kommen. Ein wichtiger Hinweis aus der Erfahrung in der Erhebung mit Lehrpersonal: Bob kann leider keine Rückfragen beantworten

Bei Bob handelt es sich streng genommen um keine App, sondern eine Webseite, auf welcher der Austausch stattfindet. Nichtsdestotrotz können Sie Bob auf dem Homescreen ihres Smartphones platzieren, um den Zugang schnell griffbereit zu haben. Bob wird Sie darauf im Laufe des ersten Tages hinweisen und erklären, wie das funktioniert.

Datenschutz & das Ziel: Die Daten werden verschlüsselt übertragen und nur das Forschungsteam kann auf diese zugreifen. Zu Beginn der Erhebung wird Bob um eine Bestätigung der Datenschutzerklärung erbitten. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, freuen wir uns über eine persönliche Rückmeldung. Wir werden Ihre Antworten nicht mit Kolleg*innen von Ihnen teilen. Bob und unser Anliegen ist es, herauszufinden, wie Sie mit Daten umgehen und wie Digitalisierung Ihre Arbeit beeinflusst. Im Anschluss wollen wir die Daten auswerten und gemeinsam mit Ihren Kolleg*innen reflektieren. Dabei arbeiten wir mit aggregierten Daten, was bedeutet, dass für andere nicht nachvollziehbar sein wird, wer was gesagt hat.

Wie finde ich Bob? Es gibt zwei Wege, mit denen Sie Bob nutzen können. Entweder scannen Sie nachfolgenden QR-Code oder sie öffnen in Ihrem Handybrowser die Seite https://sozpaed.all-is-data.de (Schulsozialarbeit) oder http://chatbot.all-is-data.de/ (Schule). Wichtig ist, dass Sie mit Bob immer vom gleichen Gerät aus kommunizieren und keinen anonymen Browser nutzen, da sich der Chatbot den jeweils letzten Stand ihres Gesprächs merkt und daran anschließt

Schulsozialarbeit
Schule

Noch Fragen? Die Verantwortung für Bob tragen die Wissenschaftler*innen aus Bremen bzw. für die Schulsozialarbeit ist Adrian Roeske der richtige Ansprechpartner. Erreichbar ist er unter aroeske@ifib.de. Wenn Sie Lehrerin oder Lehrer sind, wenden Sie sich ebenfalls gern an Adrian Roeske. Wir freuen uns, dass Sie Teil unseres Forschungsprojektes sind und hoffen, dass Sie Freude an der Zusammenarbeit mit Bob haben


[1] Sollte kein Smartphone zur Verfügung stehen, kann Bob auch alternativ via PC/Laptop erreicht und genutzt werden. Wichtig ist, dass hierfür immer das gleiche Gerät genutzt wird, da Bob sich sonst nicht merken kann, wo ein Gespräch aktuell steht.

[2] Mehr Infos dazu was ein Chatbot ist, was Cultural Probes sind und wie unsere Forschung funktioniert, finden Sie in verschiedenen Blog-Einträgen auf unserer Webseite: https://all-is-data.de/was-sind-eigentlich-cultural-probes-teil-3